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Neuigkeiten

04.06.2018, 13:12 Uhr

Ellen Demuth: Frauenhäuser in Rheinland-Pfalz

Finanzmittel für Frauenhäuser aufstocken

Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ellen Demuth und der Fraktionsvorsitzende, Christian Baldauf, fordern die Landesregierung auf, die Finanzmittel für Frauenhäuser erheblich aufzustocken. Chronische Unterfinanzierung erschwere die Arbeit in vielen Einrichtungen. „Frauenhäuser brauchen mehr Stabilität und Planungssicherheit“, so Demuth und Baldauf.   

Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ellen Demuth und Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf im Gespräch mit Vertreterinnen der rheinland-pfälzischen Frauenhauskonferenz
Bei einem Gespräch in Mainz berichteten Vertreterinnen der rheinland-pfälzischen Frauenhauskonferenz, hilfesuchende Frauen müssten zunehmend abgewiesen werden. Die Kapazitäten seien ausgelastet. Zudem gestalte sich  die Betreuung von Frauen mit Migrationshintergrund sehr zeitintensiv. Auch der Aufwand für präventive Beratung und Nachbetreuung nehme ständig zu. Mit dem derzeitigen Personalschlüssel könnten die Anforderungen kaum bewältigt werden. Ein weiteres Problem: Die Aufenthaltsdauer. Betroffene bleiben länger als früher in den Einrichtungen, weil sie  keine  bezahlbare Wohnung finden. Vor allem in größeren Städten sei die Situation auf dem Wohnungsmarkt extrem angespannt.  

 

Christian Baldauf: „Die Wohnungssuche ist gerade für alleinerziehende Frauen ein großes Problem. Es gibt zu wenige Sozialwohnungen für bedrohte Frauen. Wir müssen hier in Städten und Gemeinden Kommunalpolitiker mehr als bisher für die Lage sensibilisieren und gemeinsam nach Abhilfe suchen. Frauenhäuser können von ihnen betreute Hilfsbedürftige ja schlecht in die Obdachlosigkeit schicken.“  

 

Ellen Demuth: „Wir wollen im Vorfeld der Haushaltsberatungen die Situation der Frauenhäuser mit den Koalitionsfraktionen beraten. Wichtige Punkte sind u.a. die Aufstockung der Mittel für Präventionsarbeit und für „Mädchen- und Jungenbetreuung“, die Einrichtung eines weiteren Frauenhauses im nördlichen Landesteil, die Einrichtung einer Landeskoordinierungsstelle für die Frauenhäuser sowie die Bereitstellung eines sog. ‚Notfall-Topfes‘ für Frauen, deren Aufenthalt nicht finanziert ist (z. B. EU-Bürgerinnen, Studentinnen etc.).“

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